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Kieferorthopädische Behandlung bei Kindern

Zahn- oder Kieferfehlstellungen können erblich bedingt sein oder werden durch die längere Benutzung von Schnullern, das Nuckeln am Daumen, Nägelbeißen, Zungenpressen oder Mundatmung verursacht. So kann die einseitige Druckausübung bereits im Frühkindalter zu einer Verschiebung der Zähne und des Kiefers führen. In Deutschland wird bei fast 70 Prozent aller Kinder und Jugendlichen eine kieferorthopädische Behandlung empfohlen. In der Regel beginnt diese im Alter von ca. neun Jahren, während des Zahnwechsels und vor Abschluss des Kieferknochenwachstums. Je nach Ausprägung der Fehlstellung kommen unterschiedliche Zahnspangenarten in loser oder festsitzender Form zum Einsatz.

In einigen Ausnahmefällen sollte bereits früher mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden. Bestimmte Fehlstellungen wie offener Biss, Kreuzbiss, progene Verzahnung oder ausgeprägter Distalbiss können, wenn sie früh erkannt werden, durch spielerische Muskelübungen, einfache Maßnahmen wie Mundvorhofplatten oder einfache herausnehmbare Zahnspangen behandelt werden. Diese Maßnahmen im Frühkindalter können langwierige kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen verhindern oder diese verkürzen.

Ihre Vorteile bei Zahnspangen für Kinder

  • Einfache Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Behandlung in jungen Jahren
  • Spezialisierung auf die Behandlung von Kleinkindern
  • Verkürzung oder Verhinderung von später anfallenden kieferorthopädischen Behandlungen
  • Uneingeschränkte Zahn- und Mundhygiene bei losen Zahnspangen
  • Essverhalten wird bei losen Zahnspangen nicht eingeschränkt
  • Einsatz von moderner Brackettechniken

Häufig gestellte Fragen zu Zahnspangen für Kinder

Wann ist eine Zahnspange bei Kindern sinnvoll?

Bei einer Fehlstellung des Kiefers kann bereits ab einem Alter von 6 mit der Zahnkorrektur begonnen werden.

Was darf man mit der Zahnspange essen?

Erfolgt die Behandlung mit einer losen Zahnspange, so kann diese zum Essen herausgenommen werden. Bei einer festen Zahnspange muss man jedoch darauf achten, von keinen harten Lebensmitteln, wie Nüsse oder von einem Apfel abzubeißen, da so die geklebten Brackets abfallen können. Auch klebriges, wie beispielsweise verschiedenste klebrige Süßigkeiten müssen gemieden werden, da diese ebenso die Apparaturen der Zahnspange schädigen können.

Wie reinigt man die Zahnspange richtig?

Eine herausnehmbare Zahnspange sollte zweimal täglich mit der Zahnbürste und Zahnpasta sauber gemacht werden. Am besten eignet sich bei einer festen Zahnspange eine elektrische Zahnbürste von Oral B mit einer runden rotierenden mittelharten Bürste. Zusätzlich sollte man Interdentalbürsten verwenden, um die Brackets und Drähte reinigen zu können. Diese setzt man zwischen den Brackets unter dem Bogen an. Außerdem sollten Flurapräparate und Fluorspülungen die Reinigung ergänzen.

Welche Art von Zahnspange ist bei Kindern am sinnvollsten?

Im Wechselgebiss bis ca. 10 Jahre wird eine herausnehmbare Zahnspange angewendet, im bleibenden Gebiss eine feste Zahnspange.

Wie viel kostet eine Zahnspange für Kinder?

Die Kosten einer Zahnspangenbehandlung bei Kindern übernimmt die gesetzliche Krankenkasse zu 100%, sofern eine medizinische Indikation vorliegt. Private versicherungen übernehmen die Kosten je nach vertraglicher Regelung.

Zahnspangen Kinder Kieferorthopädie München Dr. Schmidmer

Dr. Schmidmer beantwortet individuelle Patientenanfragen bei dem Expertenportal info Medizin: Ist es sinnvoll einem 11-jährigen Kind 4 bleibende gesunde Zähne zu ziehen, weil laut Röntgenbild Sein Kiefer zu klein ist?

Dr. med. dent. Katalin Schmidmer:
Ein 11-jähriges Kind befindet sich im vollen Wachstum. Dieses Wachstum kann im Kieferbereich eventuell etwas weniger entwickelt sein und dadurch kann es zu Zahn-Engständen führen.

Dies ist überhaupt kein Problem, denn in diesem jungen Alter von 11 Jahren kann man dieses Wachstum ganz leicht fördern, es ganz biologisch und mit ganz einfachen Mitteln im Wachstum unterstützen und das Kieferwachstum anregen einfach „etwas mehr zu wachsen“.

Damit schafft man mehr Platz im Kiefer und kann in der Regel alle Zähne in die Zahnreihe einordnen, ohne Zähne ziehen zu müssen – ganz egal wie das Röntgenbild aussieht. Man behandelt ja schließlich nicht ein Röntgenbild, sondern den Menschen.

Bedenken Sie: Wenn man Zähne zieht, ist das ein Zustand der unumkehrbar ist. Er ist zudem gar nicht natürlich, denn der Mensch hat seine gegebenen 28 Zähne (plus 4 Weisheitszähne) – das hat die Natur so vorgesehen und das ist auch sinnvoll. Wenn man den Zahnbogen durch das Zähneziehen verkleinert und wenn das Kind noch wächst (was ja selbstverständlich ist bei einem 11-Jährigen), dann wird der entstandene kleine Kiefer zu dem späteren großen „Erwachsenengesicht“ nicht mehr passen. Man ruiniert damit regelrecht das Profil eines Menschen.

Fazit: Heute geht man auf keinen Fall mehr den Weg Zähne zu ziehen! Das ist eine völlig veraltete Methode. Heute bedient man sich moderner Techniken, die das Kieferwachstum ohne Probleme anregen können und man sieht das Gesicht eines Menschen nicht nur im Kindesalter, sondern man denkt auch daran, wie es im Erwachsenenalter aussehen wird.

Kontakt

Adresse

Dr. Katalin Schmidmer
Leopoldstraße 104
80802 München

Telefon: 089 35 47 47 10
Fax: 089 35474711

E-Mail:
info@kieferorthopaeden-muenchner-freiheit.de

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